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Geldwäscheprävention für Güterhändler

Geldwäsche-Prävention für Güterhändler

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Beschreibung

Geldwäscheprävention für Güterhändler

1-TAGES-SEMINAR: Geldwäscheprävention für Güterhändler

> Neues Geldwäschegesetz 2017 zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie – was ändert sich?

> Selbstschutz als Geldwäschebeauftragter

> KYC: Welche elektronischen Helfer gibt es?

> Verstärkte Sorgfalt bei PePs und Non-Face-to-Face-Kunden

> Anhaltspunkte für Geldwäsche im Güterhande

 

Ihr Nutzen – Geldwäscheprävention für Güterhändler:

  • Top informiert über die aktuelle Rechtsprechung
  • Identifikation und Legitimation des Vertragspartners
  • Praxis des Geldwäschebeauftragten: Organisations- und Sorgfaltspflichten
  • Anhaltspunkte entdecken – Verdachtsmeldung abgeben

 

Top-informiert über die aktuelle Rechtsprechung – Geldwäscheprävention für Güterhändler

> Aktueller Leitfaden zum neuen Geldwäschegesetz
> Gesetzliche Anforderungen an Güterhändler
> Aufgaben, Rechte und Pflichten des Geldwäschebeauftragten
> Selbstschutz als Geldwäschebeauftragter: Stellenbeschreibung, Berichterstattung und D&O-Versicherung

Identifikation und Legitimation des Vertragspartners – Geldwäscheprävention für Güterhändler

> Know Your Customer (KYC): Wie identifiziere ich Kunden bei Erstkontakt?
> Ausweiskopie und Post-Ident: Wie belege ich die Kundendaten?
> Wie ermittle ich den wirtschaftlich Berechtigten?

Praxis des Geldwäschebeauftragten: Organisations- und Sorgfaltspflichten – Geldwäscheprävention für Güterhändler

> Was ist eine politisch exponierte Person (PeP)? Was muss ich im Umgang beachten?
> Wie verhalte ich mich bei nicht persönlich anwesenden Kunden („Non-Face-to-Face“-Kunden)?
> Zielorientierte Sanktions- und Embargoüberwachung: Mit welchen Personen, Unternehmen und Ländern darf ich keine Geschäfte machen?
> Zuverlässigkeitsprüfung gemäß GwG: Kontrollhandlungen in risikoorientierter Abhängigkeit von Position und Tätigkeitsfeld

Anhaltspunkte entdecken – Verdachtsmeldung abgeben – Geldwäscheprävention für Güterhändler

  • Anhaltspunkte die zu einer Verdachtsmeldung, Ermittlung und Verurteilung wegen Geldwäsche geführt haben
  • Richtiger Umgang mit verdächtigen Kunden: Der Vertrieb als Hinweisgeber für und Sprachrohr des Geldwäschebeauftragten
  • Wann muss ein Verdacht gemeldet werden?
  • Wie muss ich eine Verdachtsmeldung nach § 45 GwG abgeben?

 

Stärkung des risikobasierten Ansatzes – Neues Geldwäschegesetz 2017

Mit dem neuen Geldwäschegesetz erfolgt auch eine Stärkung des risikobasierten Ansatzes. Die Risikoanalyse iSv § 5 GwG ist zu dokumentieren, regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren sowie der Aufsichtsbehörde auf Verlangen zur Verfügung zu stellen. Zu den internen Sicherungsmaßnahmen gehören u.a. kundenbezogene Sorgfaltspflichten, welche die Identifizierung des Vertragspartners umfassen. Darüber hinaus haben die Verpflichteten dafür Sorge zu tragen, dass ihre Mitarbeiter geldwäscherechtliche Verstöße über ein funktionierendes Hinweisgebersystem melden können.

Die Mitarbeiter sind ihre Zuverlässigkeit zu prüfen und in Bezug auf Typologien und aktuelle Methoden der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung zu schulen. All diese Maßnahmen sind gruppenweit (konzernweit) zu implementieren (Group AML und Group Compliance).

Nicht zuletzt ist ein Prozess einzurichten, der die Meldung bestimmter Informationen über den wirtschaftlich Berechtigten eines Unternehmens sowie Art und Umfang des wirtschaftlichen Interesses an das in allen EU-Mitgliedstaaten einzurichtende zentrale Transparenzregister s

Güterhändler zählen weiterhin zu den Verpflichteten. Hier wurde der Schwellenbetrag abgesenkt. Sie müssen ein geldwäschespezifisches Risikomanagement implementieren, wenn sie Barzahlungen über EUR 10.000 oder mehr entgegennehmen bzw. tätigen. Das geldwäschespezifische Risikomanagement umfasst eine Risikoanalyse sowie zahlreiche interne Sicherungsmaßnahmen.

Was muss ein Güterhändler tun, wenn er kein Bargeld annimmt? – Geldwäscheprävention für Güterhändler

Auch wenn Güterhändler mangels Erreichen der Bargeldgrenze kein geldwäschespezifisches Risikomanagement einrichten müssen, sind sie nach § 10 Abs. 3 Nr. 3 des GwG-Neu dennoch zur Anwendung kundenbezogener Sorgfaltspflichten verpflichtet.

Dies gilt immer dann, wenn Tatsachen vorliegen, die den Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung begründen. Für diesen Fall sind konsequenterweise auch Meldewege und Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten vorzusehen.

Höhere Bußgelder und Sanktionsmöglichkeiten – Geldwäscheprävention für Güterhändler

Verstöße gegen das Geldwäschegesetz sind künftig mit Bußgeldern von bis zu EUR 1 Mio. oder bis zum Zweifachen des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils bedroht.

Diese Sanktionsmöglichkeiten betreffen auch das Nicht-Vorhalten von Prozessen und Sicherungsmaßnahmen.

Zudem wird die zuständige Behörde den Namen eines Verpflichteten und die Art des von ihm begangenen Verstoßes künftig publik machen (naming and shaming).

Inkrafttreten der 4. EU Geldwäscherichtlinie – Geldwäscheprävention für Güterhändler

Die 4. EU-Geldwäscherichtlinie schreibt vor, dass deren Vorgaben bis zum 26. Juni 2017 in nationales Recht umzusetzen sind.

Für Verpflichtete bedeutet dies, dass nur noch wenige Wochen bleiben, um sich auf die neuen Vorgaben einzustellen. Spätestens jetzt sollte jedes verpflichtete Unternehmen analysieren, wie sich die umfangreichen gesetzlichen Vorgaben unternehmensintern bestmöglich und individuell umsetzen lassen.

Gerade die Aktualisierung der Risikoanalyse iSv § 5 GwG sowie die Anpassung der Organisations-Handbücher führen zu hohen Umsetzungsaufwand. Neuregelungen, wie der fiktive wirtschaftliche Berechtigte sind prozessuale umzusetzen und künftig im Datenbestand zu erfassen.

Sie haben Fragen? Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Telefongespräch zur Verfügung.

 

Compliance & Geldwäschebeauftragter – Sachkunde des Geldwäschebeauftragten – Neues Geldwäschegesetz 2017

Unsere Praxisseminare Geldwäsche und Fraud – BasisseminarGeldwäsche und Fraud – AufbauseminarGeldwäsche & Fraud – Update und Geldwäsche & Fraud – Forum verschaffen Ihnen einen umfassenden Überblick zu den aktuellen gesetzlichen Neuerungen und unterstützen Sie dabei, Geldwäsche- und Betrugsstrukturen zu erkennen, zu bewerten und rechtzeitig zu verhindern. In den Compliance-Seminaren wie ComplianceCompliance für VertriebsbeauftragteNeue Compliance-Funktion gemäß MaRisk oder auch Compliance im Fokus der Bankenaufsicht werden Ihnen die Ausgestaltung der Schnittstellen zwischen Compliance, Datenschutz, IT, Zentrale Stelle und Interner Revision näher gebracht. Auch die Mindestanforderungen zum Aufbau eines Gesamt-IKS werden hier beispielsweise näher erläutert.

Zudem haben Sie die Chance, nach Teilnahme der Seminare die Zertifizierungslehrgänge zum Compliance Officer, zum AML & Fraud Officer oder zum Geldwäsche-Beauftragter zu absolvieren.

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